Blog allgemeine Hundethemen

Sehen und gesehen werden!

Hallo Hundefreunde!

Mit Sicherheit habt ihr schon festgestellt, dass es morgens ein wenig dauert, bis es richtig hell ist, während die Dunkelheit abends schon gegen 18 Uhr einbricht.
Das ist Grund genug, um uns Fellnasen mal wieder ein Machtwort sprechen zu lassen! 
In der Dämmerung und in der Dunkelheit kann man uns ohne Beleuchtung nicht oder nur sehr spät sehen. 

Bist du der Meinung, es reicht, wenn du uns siehst?

  • Wenn wir auf einem Gehweg spazieren gehen, kann ein Auto uns beim Einparken übersehen
  • Fahrradfahrer können uns zu spät erkennen und bei einem Bremsmanöver stürzen
  • Andere Hundehalter haben Hunde, die bei Entgegenkommen von Artgenossen, angeleint werden sollen
  • Wenn wir uns erschrecken und weglaufen, kannst auch du uns nicht mehr sehen
  • Im Wald können wir von Jägern verwechselt werden - welcher Jäger schießt schon auf ein leuchtendes Wildschwein?

Wir Fellnasen sind der Meinung, das sind genug Gründe, um uns mit Beleuchtung auszustatten. Der Markt ist groß. Idealerweise tragen wir ein deutlich sichtbares Leuchthalsband, Reflektoren am Geschirr und eine Leine, die ebenfalls reflektiert.

Doch es reicht nicht, wenn wir Hunde auf 100m sichtbar sind! Auch unser Frauchen muss im Dunkeln gut gesehen werden. Auch auf einsamen Wegen kann ein Auto oder ein Fahrradfahrer die Einsamkeit zu nichte machen. Ganz zu schweigen von Jägern. Eine Verwechslung wäre hier lebensgefährlich.
Also, liebe Hundefreunde, auch ihr könnt euch mit Leuchtmitteln wie blinkende Klettarmbänder, Stirnlampen, Taschenlampen oder trendigen Leuchtschuhen und Warnwesten ausstatten.

Denn nur, wenn wir gesehen werden, können andere ausweichen!

In diesem Sinne wünschen wir Fellnasen euch frohes Erleuchten!

Eure Abby, Stella und der Flipp-Di-Wipp

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Der perfekt erzogene Trainerhund?

Liebe Hundefreunde, 

Frauchen murmelte heute was wie "Baustellen", "eigenes Rucksäckchen", "eigener Rahmen", "plauderfreudig" und
schaute mich dabei so komisch an. Ich weiß gar nicht, warum. Doch, eigentlich weiß ich, was Frauchen mit "Rucksäckchen" meint. 

Sie meint meine Erfahrungen, die ich machen musste, die Stationen, die ich bisher durchlief.  

Flippy

Die Hände, die mich geschlagen und gestreichelt haben, das häufige Wechseln meiner Familien.
Als ich mit 4 Jahren endlich zu Frauchen gekommen bin, habe ich mich nicht anfassen lassen. Zumindest nicht,
wenn es um irgendwelche Untersuchungen ging. Ich bin geflüchtet, als Frauchen und Herrchen mit Sekt auf mich
anstoßen wollten. 
Und an Silvester habe ich Punkt Mitternacht mir im wahrsten Sinne des Wortes in die Hosen geschissen. Dünn!
Auf die Gardinen!

Ich belle gerne, klar, ich bin ein Spitz! Ich rede gerne und jetzt?! Gibt ja auch jede Menge Menschen, die alles mögliche kommentieren müssen, nicht wahr? 

Ich bin der Grund, warum Frauchen Trainerin geworden ist. Ich habe sie an den Rand der Verzweiflung getrieben und niemand hat uns effektiv helfen können!

Nun lebe ich seit gut 4 Jahren bei ihr. So lange war ich noch in keiner Familie! Und das, wo ich über 8 Jahre
alt bin! Wir sind ein Team geworden. Sie darf mir Zecken entfernen. Tierärzte dürfen mir furchtbar schmerzhafte Spritzen geben (na gut, auf den Maulkorb verzichten wir trotzdem nicht), ohne dass ich die Welt zusammen schreie und beißen möchte.
An Silvester melde ich vielleicht den ein oder anderen Knaller. Aber ich fühle mich sicher!
Ich komme, wenn sie mich ruft - meistens - außer bei ihrem Schlachtruf - da komme ich garantiert! Ich darf Mäuse buddeln, aber ich vetreibe andere Hunde nicht mehr - nur noch ab und zu. Mein Nervenkostüm ist dünn - ich bin ja auch keine Maschine und mein Rucksack ist vollgepackt mit schlechten Erfahrungen. 

Aber wir leben zusammen und Frauchen liebt mich. Sie erzieht nicht permanent an mir rum, sondern an den Stellen, die ihr wichtig sind! Ihr ist es egal, ob ich im Auto belle und an der Leine ziehe, wenn ich aufgeregt bin, da wir meist eh frei laufen.

Ihr ist es egal, ob Stella sich an Mäusen festlauert - ihr ist es aber wichtig, dass wir kommen, wenn es ernst ist. Und das tun wir - zu 99%.
Ihr ist es wichtig, dass wir viel Freilauf genießen können, auch im wildreichen Gebiet.

Wir sind vielleicht nach außen nicht perfekte Hunde - weil wir uns wälzen, weil wir bellen, weil wir vielleicht auch mal
an uns bekannten Menschen hochspringen (sie laden uns ja aber auch dazu ein - jawoll!), oder die ein oder andere Baustelle haben.
Aber für unser Frauchen sind wir es!

Wir kennen unsere Grenzen, weil Frauchen uns zeigt, wie wir uns in gewissen Situationen zu verhalten haben.
Wir zeigen Wild an, statt loszurennen. Hinterlassenschaften werden nicht mehr verschlungen, sondern ignoriert.
Fressbares Aas wird vertrauensvoll in Frauchens Hand gelegt - ich glaube, sie muss dann immer würgen.

Und wir können stundenlang laufen, ohne das Frauchen ständig nach uns gucken muss - weil wir nach ihr gucken.

Und trotzdem gibt es Menschen, die glauben, dass wir nicht erzogen seien - auweia, und das als Trainerhund!? 
Liebe Menschen, die so denken, bitte urteilt doch nicht so. Nicht jeder Hund ist leicht erziehbar und dümpert pausen- und
geräuschlos neben dem Halter hinterher. Vielleicht hat der unerzogenene Hund dermaßen viele Baustellen, so dass man die
wichtigsten trainiert? Vielleicht war der Hund, der gerade mal kurz im Auto gebellt hat, sonst der unauffällige Hund? Vielleicht
ein schlechter Tag?

Viel wichtiger als ein lebloser Trainerhund ist doch, wie der Trainer mit seinem Hund und dessen Problemen umgeht!
Frauchen weiß, wo unsere Grenzen sind und respektiert diese. Ein perfekter Trainer setzt seine Hunde nicht unter Druck, um
das perfekte Vorzeigemodel zu sein! Ein perfekter Trainer trainiert mit seinen Hunden fair und positiv!

In diesem Sinne ist mein Frauchen eine sehr gute Trainerin mit perfekten Hunden - JAWOLLJA!

 

Euer unerzogenes Dackeltier
Flip! 

 

 

Couchpotatoe und Betthüpfer

Hey ihr Fellnasen-Besitzer!

couchpotatoeHeute schreibe ich, die Abby, euch mal wieder, um euch was wichtiges mitzuteilen!

Als ich bei Frauchen angekommen bin, war ich sehr verunsichert. Schon wieder ein Wechsel, neue Gerüche, andere Hunde, neue Menschen, neue Sitten, Regeln...
Wenn ich unsicher bin, dann möchte ich ganz nah bei meinen Menschen sein. Also auch auf dem Sofa. Und nachts sowieso. Also im Bett!

Anfangs dachte Frauchen, sie setzt mich einfach wieder runter, weil "Hunde beim Essen bitte nicht auf der Couch sein sollen" (dachte sie sich). Sie belohnte mich sogar, wenn ich mal kurz unten blieb.

Aber mein Bedürfnis nach ihrer Nähe war größer! Naja, sie hat also schnell gemerkt, dass ich am längeren Hüpfhoch-Hebel sitze und hat mich einfach machen lassen. Und ins Bett durfte ich sowieso. Aufs Bett gehe ich auch, wenn wir Hunde alleine bleiben müssen.

Warum? Weil es da soooo toll nach Frauchen und Herrchen riecht! Ganz intensiv! Das macht mir das Alleinbleiben leichter und ich fühle mich Frauchen und Herrchen ganz nah!

Ich durfte also auf die Couch und aufs Bett wann und wo und wie ich wollte. Manche von euch verspüren jetzt wohl die Sorge, dass ich dann wirklich überall tu und lasse, was ich möchte. Nee, das ist nicht so!

Ich bin mittlerweile richtig sicher in meinem Umfeld, fühle mich hier wohl, so dass ich von selbst gar nicht mehr so oft auf die Couch möchte. Wir haben ja hier eine große Auswahl an Körbchen, Decken und anderen sonnigen Plätzen! Und nachts schlafe ich nur noch selten im Bett - ist nämlich eh viel zu warm und Herrchen schnarcht immer so furchtbar!

Was ich euch sagen möchte: Eure Fellnasen wollen Sozialkontakt mit euch, ja und dafür gehen wir dort hin, wo es am intensivsten nach euch riecht! Also in euer Bett und vielleicht auch aufs Sofa! Das gibt und Sicherheit und Wohlbefinden! Und nein - wir wollen nicht die Macht! Drückt also doch mal ein paar Äuglein zu, wenn wir zu euch hoch möchten, oder uns ins Schlafzimmer schleichen, wenn ihr nicht da seid!

Stella hat übrigens gesagt, dass sie das früher auch immer gemacht hat! Da bin ich also nicht alleine :-)

Wer sind die Fellnasen?

So, es ist so weit!

Frauchen gönnt uns eine eigene Seite, einen Blog!!! Sie sagt, wir seien jetzt gut genug erzogen, dass sie uns auf die Menschheit loslassen könne!

FlipDer Herr des Hauses - das bin ich - Flip (Frauchen sagt immer,
die Namensgebung hätte ihr zu denken geben müssen - was sie damit wohl meint??)!
Sehe ich nicht süß aus? Und so brav?
Jaahhaaa, denkt ihr euch sicherlich.
Aber mit meiner Mischung mache ich seit April 2011 das Haus bunt!
Als Dackel bin ich eher selbständig - und als Spitz muss ich das natürlich jedem mitteilen! Klar, oder? Okay, ich hatte nicht gerade einen leichten Start und bin schon durch mehrere Hände gewandert. Dadurch habe ich einige Ängste und - Frauchen nennt es so - Macken, was mich aber nicht weniger liebenswert macht. Frauchen sagt, dass ich ein Lehrmeister sei - was auch immer das bedeutet...
So, dann lass ich mal die Mädels ran - damit die auch mal zum Zuge kommen!

StellaOkay, mein Name ist Stella. Wie ihr wisst, das bedeutet "Stern"!
Als ehemaliger Straßenhund habe ich damals nicht viel von Menschen gehalten. Ich hatte furchtbare Angst vor ihnen. Und warum sollte ich überhaupt auf einen Menschen hören? Ich weiß doch selbst, wo ich wie Futter finde! Ja, das dachte ich damals, als ich Mai 2011 zu meinem jetzigen Frauchen kam. Aber sie hat mir gezeigt, dass es sich lohnt, mit Menschen zusammenzuarbeiten. Und das sie doch gar nicht so schlecht sind! Ich höre ab und zu, wie sie sagt "Naja, da sind wir wohl übers Ziel hinausgeschossen!"... Ich weiß zwar nicht, was sie genau meint, aber mittlerweile liebe ich die Menschen so sehr, dass ich wild um sie herumhüpfen muss. Und natürlich werde ich chronisch zu wenig gekrault! Also immer her mit euren Streicheleinheiten!

couchpotatoeHmm, dann will ich auch mal, aber was soll ich nur sagen? Ich bin die Abby und noch ganz frisch hier. Erst seit Ende September 2014! Das die Couch mir gehört - das haben nun alle verstanden! Na gut, mittlerweile fühle ich mich so wohl hier, dass ich nicht ständig im Bett und auf dem Sofa liegen muss. Manchmal nennt sie mich "Hupf-Nuff". Jaaa, okay - nicht ganz unberechtigt! Ich springe gerne sehr hoch, wenn ich aufgeregt bin - wie ein kleiner Flummy! Aber Leute, das macht total Spaß!!!! Probiert es doch mal aus! Aber so langsam merke ich, dass es auch Spaß macht, wenn ich mit meinen vier Pfoten unten bleibe! Ich bekomme jedes Mal einen Keks, wenn ich sitzen oder stehen bleibe, anstatt zu springen! Coole Sache!

Wir freuen uns, wenn ihr hier regelmäßig vorbeischaut!

Flip, Stella und Abby!

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